Markus Hohnsteins dokumentarische Fotografien, Akte und Portraits enthalten eine Intimität, die verblüffen und zur Reflektion anregen kann. Diese Intimität hat keinen verletzenden Charakter, sondern unterstützt das forschende Auge und lässt Assoziationen mit Erlebtem, Gefürchtetem und Gewünschtem zu. Die Intimität gewinnt er aus der Kombination von Abstraktion, Isolation, Reduktion und physischer Nähe.
Markus Hohnstein, geboren 1971, lebt und arbeitet in Leipzig.
Hans Schlüter, März 2006
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